Nach dem Hochwasser: Rücktransfer der Evakuierten

TRIER. SAARBURG. Am Dienstagmorgen (21. Mai 2024) erreichte die ehrenamtlichen Helfer der Schnelleinsatzgruppen erneut eine Alarmierung nach Trier. Der Rücktransfer der evakuierten Bewohner aus dem Seniorenheim in Saarburg-Beurig stand an. Die Hochwasserlage hatte sich weitesgehenst beruhigt, sodass ein Rücktransport ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Alle Einsatzkräfte versammelten sich kurzerhand im Bereitstellungsraum „Trier Messepark“. Von dort aus wurden die Fahrzeuge zu den Krankenhäusern disponiert. Insgesamt wurden aus Trier 36, aus Hermeskeil 5 und Saarburg 21 Patienten zurück befördert. Der Einsatz verlief wie gewohnt professionell und koordiniert ab. Zu erwähnen ist zudem die große Anteilnahme aus der Bevölkerung. Immer wieder haben Autofahrer und Passanten den Helfern für den unermüdlichen Einsatz ihre Anerkennung gezeigt. Im Einsatz waren die Schnelleinsatzgruppen des Landkreises Trier-Saarburg von DRK, ASB und Malteser Hilfsdienst, der BKI, OrgL, der Kreisbereitschaftsleiter (DRK) und Leiter Einsatzdienste (MHD), die „PASt“ Personenauskunftstelle (DRK), die Feuerwehr aus Saarburg und Beurig.

Neuerscheinung: Faltbroschüre „Mit dem eigenen Kompass navigieren – Hilfe zur Selbsthilfe“

Die Erlebnisse während der Flutnacht und in der Zeit danach haben bei den Betroffenen zu seelischen Belastungen geführt. Auch knapp drei Jahre nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Westdeutschland sind die Auswirkungen immer noch spürbar. Daher stellen Starkregenereignisse wie Anfang Mai dieses Jahres für viele der Betroffenen eine emotional belastende Situation dar, da sie Erinnerungen an das Hochwasser von 2021 wachrufen und Angst sowie Unsicherheit auslösen können.

Vor diesem Hintergrund hat der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz die Faltbroschüre "Mit dem eigenen Kompass navigieren – Hilfe zur Selbsthilfe" im Bereich Soziale Hochwasserhilfen herausgegeben. Die Broschüre bietet Erklärungen zu möglichen seelischen Folgen belastender Erfahrungen sowie praktische Ratschläge und Techniken zum Umgang mit Trigger- und Belastungsmomenten und zur Förderung der Selbstfürsorge. Darüber hinaus enthält sie konkrete Anleitungen zur Erdung und Achtsamkeit, um individuelle Strategien zur Stärkung des seelischen Wohlbefindens zu entwickeln. Die Broschüre dient der Stärkung der Resilienz der betroffenen Menschen und kann eine notwendige Therapie ggf. nicht ersetzen.

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich. Wenn Sie als betroffene Person die Faltbroschüre erhalten möchten oder Unterstützung sowie Fragen zu den Hochwasserhilfen 2021 in Rheinland-Pfalz haben, können Sie sich gerne an die DRK-Hochwasserberatungsstellen in Rheinland-Pfalz wenden.

DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.          - Tel.: 02641 97 80 98    Mail.: beratungscenter@kv-aw.drk.de
DRK-Kreisverband Vulkaneifel e.V.        - Tel.: 0170 87 29 800    Mail.: s.meyer(at)vulkaneifel.drk(dot)de
DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V.   - Tel.: 06501 92 92 550  Mail.: hochwasserhilfe(at)kv-trier-saarburg.drk(dot)de

KTW-Fernfahrt zur BG Klinik Ludwigshafen

LUDWIGSHAFEN. Vergangene Woche stand für die Besatzung des KTW (Krankentransportwagen) aus Trier-Ehrang eine Fernfahrt auf dem Programm. Ein Patient wurde aus unserer Region zur BG Klinik Ludwigshafen transportiert. Die Verlegung war wegen einer komplizierten Fraktur zwingend notwendig. Unsere Mitarbeiter nutzen nach dem Einsatz die kurze Gelegenheit und stellten das Fahrzeug vor der Klinik in Szene.

Hochwasserhilfe in Trier-Saarburg: Bautrockner

Nach dem Hochwasser in unserer Region, sind viele Bürger schwer betroffen. Wir unterstützen daher mit unserer Hochwasserhilfe wo wir können und können ab Dienstag, 21. Mai 2024 Bautrockner zur Verfügung stellen. Diese können bei uns kostenlos ausgeliehen werden. 

Betroffene Personen können einen Bautrockner ab Dienstag 21.05 unter hochwasserhilfe(at)kv-trier-saarburg.drk(dot)de oder unter 0151-53173518 reservieren. Reservierungen können erst an diesem Tag angenommen werden! 

Weitere Angebote folgen in Kürze.

Hochwasser im Landkreis Trier-Saarburg

TRIER-SAARBURG. Nach dem vorhergesagten Dauerregen für unsere Region, kam es am Freitag, den 17. Mai 2024 zu Überflutungen in mehreren Ortschaften. Mehr als 350 Personen wurden am Abend, sowie in der Nacht evakuiert. Dazu zählten unter anderem Teile der Gemeinde Schoden, ein Seniorenheim in Saarburg-Beurig, einzelne Häuser in Riveris, Trittenheim, Mertesdorf, Kanzem, Wiltingen, Trassem und weiteren Orten. In Saarburg-Beurig wurden Notunterkünfte für Betroffene eingerichtet. Die rund 100 Bewohner des Seniorenheims wurden auf die umliegenden Krankenhäuser in Saarburg, Hermeskeil und Trier verteilt. Im unermüdlichen Einsatz war unter anderem der Rettungsdienst aus unserem Kreisverband, die Schnelleinsatzgruppen des Landkreises Trier-Saarburg von DRK und Malteser Hilfsdienst, die Notfallnachsorge, der BKI, OrgL und LNA, der Kreisbereitschaftsleiter (DRK) und Leiter Einsatzdienste (MHD), sowie unzählige Kräfte der Feuerwehren, des THW, DLRG und der Polizei. Im weiteren Verlauf kamen weitere Einheiten des DRK, ASB, sowie der Feuerwehr aus der Stadt Trier und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich hinzu. Der Einsatz dauert für viele Einsatzkräfte weiter an. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern, den Kollegen der Blaulichtfamilie, den Krankenhäusern, sowie den Verwaltungen, für den unermüdlichen Einsatz und die vorbildliche Zusammenarbeit!

JRK Schweich siegt beim Bezirkswettbewerb

HILLESHEIM. Am 4. bis 5. Mai war es für die Stufe 2 des JRKs soweit: Es ging zum JRK-Bezirkswettbewerb des JRK-Bezirksverbands Trier nach Hillesheim. Dort meisterten die 7 JRKlerInnen erfolgreich 6 Aufgaben in den Bereichen Erste Hilfe, Soziales, Rot-Kreuz-Wissen, Sport & Spiel und Musisch-Kulturell. 
Nach einem ereignisreichen und lustigen Tag, stand die Siegerehrung auf dem Plan und die Gruppe „Schweich II“ schaffte es zum zweiten Mal in Folge einen hervorragenden ersten Platz zu erreichen! Damit qualifizierten sie sich für den JRK-Landeswettbewerb am 4.-6. Oktober in Bad Dürkheim. Der stellv. Kreisgeschäftsführer Dirk Marmann freute sich über das Ergebnis und gratulierte der erfolgreichen Gruppe auch im Namen des DRK Trier-Saarburg!

Großeinsatz: Feuer in AfA fordert 22 Verletzte

TRIER. Am Samstagnachmittag, 13.04.2024 gegen 16 Uhr kam es in der Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (AfA) in der Dasbachstraße in Trier zu einem Großbrand. Mehrere Wohncontainer gerieten auf dem Gelände in Brand. In den Containern waren etwa 80 Personen untergebracht, wovon aber nicht alle in den Räumlichleiten waren. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte brachten alle Betroffenen in Sicherheit und nahmen unmittelbar die Brandbekämpfung auf. Während des Brandes wurden 22 Personen verletzt, darunter auch zwei Einsatzkräfte. Wegen der massiven Rauchentwicklung mussten auch weitere Kräfte vor Ort ambulant versorgt werden. Über Warnapps wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen. Im Einsatz waren rund 130 Kräfte der Berufsfeuerwehr Trier, die Freiwilligen Feuerwehren Olewig, Kürenz, Ruwer, Irsch, Stadtmitte und Ehrang, die Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Deutschen Roten Kreuz, Arbeiter Samariter Bund und Malteser Hilfsdienst, der Organisatorische Leiter, sowie die Polizei.

Foto: Presse Blaes 

Großeinsatz nach Busunfall

KASTEL-STAADT. Am Mittwochmorgen, 10. April kam es kurz vor 8 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der K127 Kastel-Staadt (Landkreis Trier-Saarburg). Ersten Erkenntnissen zu Folge kam ein Schulbus mit über 25 Kindern von der Straße ab und rutschte in einen Graben. Dabei wurden mehrere Kinder sowie die Busfahrerin leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Für die betroffenen Kinder und deren Erziehungsberechtigte wurde innerhalb kürzester Zeit eine Betreuungsstelle im Feuerwehrgerätehaus in Freudenburg eingerichtet. Die Lage verlief ohne Probleme und konnte gewohnt professionell zwischen Haupt- und Ehrenamt abgearbeitet werden. Im Einsatz waren mehrere Rettungsmittel samt Notarzt unserer Rettungswache aus Saarburg, SEGn des Landkreis Trier-Saarburg, besetzt durch Kräfte von DRK und Malteser Hilfsdienst mit den Modulen Betreuung und Sanität, das Modul Führung Saar-Hochwald mit Zugführer, die Kreisbereitschaftsleitung (KBL), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und Katastrophenschutz (OrgL), der Leitende Notarzt (LNA), die Feuerwehren aus Kastel-Staadt, Freudenburg, Saarburg, Beurig, Ayl und Trier.

Fotos: Florian Blaes

FRRP Rettungsdienst-Fortbildung für unsere Helfer der Bereitschaften

REGION. Am vergangen Wochenende startete erneut die Rettungsdienst-Fortbildung für unsere ehrenamtlichen Helfer in den Bereitschaften des DRK-Kreisverband Saarburg e.V. Unter der Leitung von Dozent Jörg Sohler, wurden die aktuellen Algorithmen, zur Versorgung von Notfallpatienten vermittelt. Ganz unter dem Motto „Learning by doing“, wurde das Erlernte auch gleich in die Praxis umgesetzt und vertieft. Am kommenden Wochenende stehen unseren Helfer:innen noch 2 Tage Online-Fortbildung bevor, an denen die Dozenten Jörg Sohler und Thomas Probst, weitere Neuerungen vermitteln und wichtige Themen wieder auffrischen. Durch kontinuierliche Fortbildungsmaßnahmen schaffen wir es, den Qualitätsstandard im Ehrenamt, immer weiter voranzutreiben. Wir danken den Dozenten und auch allen Teilnehmenden für das große Engagement!

Einsatzzahlen im Bereich Rettungsdienst

TRIER-SAARBURG. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V. ist täglich auf 6 Rettungswachen-Standorte für die medizinische Versorgung der Bevölkerung besetzt. In Saarburg Zerf Hermeskeil Konz Schweich und Ehrang stehen hierfür rund um die Uhr mehrere Rettungsmittel zur Verfügung. Die Einsatzzahlen aus dem vergangenen Jahr zeigen den hohen Bedarf des gut ausgebildeten Rettungsdienstpersonals. Etwa 2131 Notarztwagen Transporte  (RTW+NEF) 8748 Rettungswagen Transporte (RTW) und 9333 Krankentransporte wurden durchgeführt. Die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) aus Saarburg Hermeskeil und Ehrang zählten ca. 3710 Einsätze bei denen eine Notarztbegleitung des Patienten in ein Krankenhaus nicht erforderlich war. Insgesamt 4496 Einsätze stellten sich als Fehleinsätze heraus. Hierzu zählen beispielsweise blinde Alarme sowie Bereitstellungseinsätze für die Feuerwehr.

Start eines WhatsApp Kanals

TRIER-SAARBURG. Seit einiger Zeit können Nutzer der beliebten Messenger App "WhatsApp" nicht nur mit privaten Kontakten Nachrichten austauschen sondern auch öffentlichen Kanälen folgen um Updates und Posts von Vereinen Unternehmen oder Prominenten ihrer Wahl zu erhalten. Ab dem 1. April startet auch der DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V. mit einem eigenen WhatsApp Kanal. Der Kanal kann kostenlos abonniert werden. Die neusten Nachrichten Infos und Angebote werden so direkt auf Ihrem Smartphone zugestellt. Klicken Sie auf den Link https://kurzelinks.de/9ot6 um unseren Kanal zu abonnieren!

Neues Organspende-Register in Betrieb

REGION. Seit dieser Woche ist das neue Organspende - Die Entscheidung zählt - Register in Betrieb. Die Bürger:innen können sich ab sofort auf der Internetseite registrieren und festhalten was bei einem möglichen Hirntod mit dem eigenen Körper passieren soll. Neben der Möglichkeit zur Organspende steht es jeder Person frei anzugeben dass nur bestimmte Organe oder auch überhaupt keine Organe gespendet werden sollen. Sollte im Fall der Fälle Ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende nicht bekannt sein werden Ihre Angehörigen nach Ihrem mutmaßlichen Willen gefragt. Deshalb ist es wichtig mit den Angehörigen über die eigene Spendebereitschaft zu sprechen und diese zu dokumentieren. Mit der Organspende stellen verstorbene Spender:innen die eigenen Organe für eine Übertragung (Transplantation) zur Verfügung. Diese Spenderorgane werden dann an die passenden Patientinnen und Patienten die auf ein Organ warten vermittelt. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registration finden Sie unter: https://www.bfarm.de/DE/organspende-register.html

Notfallsanitäter Azubi Praxistag

EHRANG. Für die angehenden Notfallsanitäter:innen stand vergangenen Samstag ein Praxistag auf dem Programm. Während der dreijährigen Berufsausbildung finden in regelmäßigen Abständen immer wieder Präsenztreffen in unserem Kreisverband statt. Alle Auszubildenden fanden sich hierfür zusammen mit ihren Praxisanleitern in Ehrang ein. Nach dem Theorieunterricht, wurden die Themen Reanimation von Erwachsenen und Kindern in mehreren Stationen bearbeitet. Dazu gehörte ein Skilltraining Atemwegsmanagment, die Anlage der Reanimationshilfe „corpuls CPR“ sowie diverse Fallbeispiele. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für diesen lehrreichen Ausbildungstag.

Girls’day im Rettungsdienst

TRIER-SAARBURG. Du wolltest schon immer mal wissen, worauf es im Rettungsdienst ankommt und erleben, wie Notfallsanitäterinnen arbeiten? Dann komm doch einfach zum Girls’Day beim DRK-Rettungsdienst Trier-Saarburg.  

 Am Donnerstag, 25. April ist Girls’Day!

Wir geben Dir am 25. April interessante Einblicke in die Ausbildung zur Notfallsanitäterin und die Arbeit im Rettungsdienst – natürlich mit ganz viel Spaß und der Möglichkeit, viele Geräte, Rettungstechnik und Fahrzeuge aus der Nähe zu erleben!

 Darüber hinaus kannst du dich als Nachwuchsretterinnen in verschiedenen Fallbeispielen üben. Deine Kenntnisse in Erster-Hilfe wirst du garantiert erweitern. Zusätzlich stellen wir dir unsere lebensrettenden. Medizingeräte vor und geben dir die Gelegenheit, diese vor Ort auszuprobieren. Unsere kompetenten Praxisanleiter unterstützen dich dabei. 

 Wichtig: Teilnehmen kannst du nur mit vorheriger Anmeldung bis spätestens 11. April unter RDL(at)kv-trier-saarburg.drk(dot)de Bis bald! 

DRK-Hausnotruf versorgt Menschen rund um die Uhr

TRIER-SAARBURG. In einer hilflosen Situation kann es meistens nicht schnell genug gehen. Der Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz bietet Hilfe auf Knopfdruck. Er sorgt bis ins hohe Alter oder selbst bei besonderen Gesundheitsrisiken für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung. Im Notfall kommt schnell fachkundige Hilfe – rund um die Uhr! Knopfdruck genügt.

In Rheinland-Pfalz wird der Hausnotruf vom DRK seit über 40 Jahren angeboten. Unsere DRK-Kreisverbände verfügen über ein hohes Maß an Erfahrung und Routine. Rund 37.000 Rheinland-Pfälzer*innen verlassen sich auf diesen Service des Deutschen Roten Kreuzes. Im DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V. versorgen wir 2.500 Menschen mit unserem Hausnotruf.

Laut einer Umfrage des DRK-Bundesverbandes fühlen sich 90 % der Menschen, die den DRK-Hausnotruf nutzen sicherer zu Hause. Eine DRK-Hausnotrufkundin aus Rheinland-Pfalz wurde zweifach überzeugt von der Sinnhaftigkeit: „Nach dem Tod meines zuletzt pflegebedürftigen Ehemannes, kündigte ich den DRK-Hausnotruf. Doch als meine rüstige Freundin der DRK-Hausnotruf, in Folge eines Sturzes, eine schnelle Vor-Ort-Hilfe ermöglichte, habe ich ihn mir auch wieder zugelegt und fühle mich nunmehr sicherer allein zu Hause."

Rufen Sie uns heute noch an und nutzen Sie Ihre Gelegenheit, den DRK-Hausnotruf 4 Wochen kostenlos zu testen (beim Abschluss eines Hausnotruf-Vertrages im Aktionszeitraum 15.03.2024 – 26.04.2024) Sie erreichen das Team des DRK-Hausnotrufservice unter der Telefonnummer 0651 97093-22, sowie per Email über hnr@kv-trier-saarburg.drk.de

Achtung: Aktuelle Betrugswarnung!

DEUTSCHLAND. Bundesweit werden unter dem Namen des DRK Anrufe getätigt, die Produkte und Informationen für Pflegebedürftige anbieten. Wir möchten klarstellen: Diese Anrufe stammen nicht von uns! Solltet ihr einen solchen Anruf erhalten, zögert nicht, uns zu informieren. Euer zuständiger DRK-Verband steht bereit, um Unterstützung zu leisten und die notwendigen Schritte einzuleiten.

DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V.

info(at)kv-trier-saarburg.drk(dot)de

06501/9292-0

SOS ID Chip für Jedermann

REGION. Tritt ein Notfall ein oder kommt es zu einem Unfall, hilft ID-No.com dem Rettungsdienst oder den Ärzten weltweit und rund um die Uhr relevante persönliche Notfall Informationen des Patienten zu erhalten. Hierzu gehören Informationen wie Krankheiten, Medikationen, Allergien, Blutgruppe und Kontaktpersonen, die im Falle eines Notfalls oder Unfalls abgerufen werden können. Das spart Zeit und kann im Ernstfall Leben retten. Der SOS-ID-Chip kann von Jedem als Armband, am Rucksack, dem Helm, der Jacke, den Schuhen, der Chipkarte oder dem Mobiltelefon getragen werden. Die Produkte sind zudem stylisch und modern. Bei Bedarf kann ein QR-Code auf der Rückseite des SOS ID Chip gescannt und alle wichtigen gesundheitlichen Daten eingesehen werden. Weitere Infos und Produkte finden Sie auf der Seite www.lebenretter.shop

Neue Notfallsanitäter im Kreisverband

KONZ. Am vergangenen Mittwoch konnten während einer kleinen feierlichen Zeremonie in den Räumlichkeiten des DRK die 5 Absolventen der dreijährigen Notfallsanitäter Ausbildung geehrt werden. Hierzu zählten Jasmin Scheiwen, Miriam Paulus, Nils Schank, Lars Kreber und Julian Schmitt. Der Leiter Rettungsdienst Markus Scholtes erwähnte, wie wertvoll und wichtig die Ausbildung als Notfallsanitäter:in ist, gratulierte den Absolventen herzlichst und wünschte für ihr zukünftiges Berufsleben alles Gute. Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverband Trier-Saarburg Dirk Marmann hieß alle 5 neuen Notfallsanitäter:innen herzlich willkommen.

Online-Grundkurs Rechtliche Betreuung der DRK- Betreuungsvereine in Rheinland-Pfalz

Die Betreuungsvereine des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz bieten für rechtliche Betreuer*innen und an der rechtlichen Betreuung Interessierte einen Online- Grundkurs an.

In vier Modulen werden Ihnen von erfahrenen Referent*innen aus den DRK- Betreuungsvereinen theoretische und praktische Kenntnisse zum Führen einer rechtlichen Betreuung vermittelt. Alle Materialien zum Kurs werden Ihnen digital zur Verfügung gestellt.

Termine (ausschließlich online), jeweils von 18:00 - 20:00 Uhr

• Mittwoch, den 21.02.2024 (Einführung)

• Mittwoch, den 28.02.2024 (Vermögenssorge)

• Mittwoch, den 06.03.2024 (Gesundheits- und Aufenthaltsbestimmung)

• Mittwoch, den 13.03.2024 (Anforderungen, Berichtspflichten)

Anmeldeschluss: Freitag, den 16.02.2024

Verbindliche Anmeldung beim DRK-Betreuungsverein per Mail unter
btv(at)kv-trier-saarburg.drk.de oder telefonisch unter 06501 60787-26 oder -28

Telefonaktion zur Datenaktualisierung des Mitgliederbestands

Damit unsere Mitglieder den bestmöglichen Service erhalten, ist das Rote Kreuz darauf angewiesen, dass alle Daten der Mitglieder auch korrekt und aktuell sind. Daher kontaktieren wir im Jahr 2023 wieder alle unsere Fördermitglieder telefonisch, um die Datenbestände abzugleichen. Es wurde bereits mit den ersten Anrufen Ende der KW 35 gestartet. Die Kontaktaufnahme der Mitglieder erfolgt durch einen renommierten Dienstleister, mit dem der DRK-Kreisverband bereits in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet hat.

Im Zuge der Anrufe wird auch noch einmal angesprochen, ob der bisherige Mitgliedsbeitrag bestehen bleibt, oder ob eine Anpassung möglich ist.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zur telefonischen Datenaktualisierung haben, so können Sie sich gerne telefonisch unter folgender Nummer an uns wenden: 06501 / 92 92 567.

2. DRK-Hochwasser-Gedenktag in Kordel Auftakt des Indigo-Resilienzprojekts im Landkreis Trier-Saarburg

Kordel/Landkreis Trier-Saarburg. „Die Erfahrungen der Hochwasserkatastrophe 2021 sind bis heute präsent. Auch zwei Jahre danach kommen die Erinnerungen immer wieder hoch, viele Menschen haben noch nicht in das normale Leben zurückgefunden“, sagte Wolfgang Reiland, Präsident des DRK-Kreisverbandes Trier-Saarburg, beim Auftakt des DRK-Indigo-Resilienzprojekts in der Grundschule in Kordel. Umso wichtiger sei es die Hochwasserhilfen weiter in der Öffentlichkeit zu halten, um den Betroffenen auf den unterschiedlichsten Ebenen zu helfen. „Neben Sach- und Finanzschäden sind es zunehmend auch psychische Belastungen, unter denen Erwachsene, aber auch Kinder leiden“, ergänzte Reiland. 
 
Aus diesem Grund hat das Rote Kreuz in Rheinland-Pfalz das Indigo-Projekt zur Stärkung und Resilienzförderung von Kindern aus den betroffenen Hochwassergebieten auf den Weg gebracht. Die Identifikationsfigur ist das Alpaka Indigo, das einen Vulkanausbruch in Peru erlebt hat. Anhand seiner Geschichte erfahren die Kinder von ähnlichen Erlebnissen, die sie während und nach der Hochwasserkatastrophe erfahren haben. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Selbstwahrnehmung, Gefühlsregulation, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit. Auch praktische Bewältigungsstrategien soziale Kompetenzen als wesentliche Bestandteile der Resilienz werden vermittelt.
 
„Mein Herz gehört den Hilfsorganisationen, was sie bis heute leisten, um den betroffenen Menschen zu helfen, ist großartig“, betonte Michael Holstein, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land. Er erinnerte an die Flutereignisse am 14./15. Juli 2021 in Kordel und die Tage danach: „Heute noch denke ich an die vielen, vielen freiwillig Helfenden zurück, an die große Solidarität und daran, dass wir als Verbandsgemeinde noch näher zusammengerückt sind“, so Holstein. Getreu dem Indigo-Motto „Ich schaffe das“, übertrag der Verbandsbürgermeister das Motto auf „Wir schaffen das“ und hoffte, dass alle Grundschulen in Tier-Land an diesem Projekt teilnehmen. „Wir freuen uns sehr über das spezielle Angebot für Kinder“, unterstrich Schulleiter Marco Bamberg. „Bis heute spüren wir die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe. Viele Traumatisierungen zeigen sich bei den Kindern erst jetzt, zwei Jahre danach.“ Umso wichtiger sei es weiterhin alle, die Erwachsenen, doch vor allem auch die Kinder nicht aus dem Blick zu verlieren. 
 
Im Anschluss erhielten Grundschüler gemeinsam mit den Gästen einen Einblick in die Geschichte des Alpakas Indigo. Canan Dincel, Schulsozialarbeiterin des DRK-Kreisverbandes Trier-Saarburg, las einige Seiten aus dem zum Projekt gehörenden Kinderbuch vor und ließ sie in Indigos Welt eintauchen. Die absoluten Highlights waren an diesem Tag jedoch zweifelsohne der Besuch zweier echter Alpakas sowie die auf dem Schulhof aufgebaute DRK-Teddyklinik. Die DRK Teddyklinik erwies sich als besonders wertvoll, da die Kinder dort ihre eigenen Erlebnisse schildern und in gewisser Weise auch verarbeiten konnten. Die Kuscheltiere und ihre Besitzer wurden in der voll ausgestatteten Klinik, bestehend aus Anmeldung, Arztzimmer, Röntgenraum sowie Apotheke umfassend beraten und gesund gemacht. 
Die Kinder kamen aus dem Strahlen nicht mehr raus und werden diesen besonderen Schultag sicher so schnell nicht vergessen.
 

Wir beglückwünschen unsere Notfallsanitäter-Azubis zum Abschluss Ihrer dreijährigen Ausbildung!

Diese Intensive und herausfordernde Zeit in der Klinik, der Schule und der Rettungswache hat euch zu wahren Profis gemacht. Helena, Lukas, Robin, Kai, Nina, Dennis & Sascha, wir sind uns sicher, dass Ihr eure Fähigkeiten als Notfallsanitäter*innen bei uns im Kreisverband Trier-Saarburg hervorragend einsetzen werdet. Als Notfallsanitäter*in tragt Ihr eine enorme Verantwortung in den vielen medizinischen Not- und Einsatzsituationen, mit denen Ihr täglich konfrontiert werdet. Wir wünschen euch alles Gute und viel Erfolg für eure  Zukunft als Notfallsanitäter*innen in unserem Verband!

In einer kleinen Feierstunde wurden die ehemaligen Azubis in Ihr Berufsleben verabschiedet, mit dabei waren: Michael Decker (Kreisgeschäftsführer), Markus Scholtes (Leiter Rettungsdienst), Frank Geller (Stellv. Leiter Rettungsdienst) und Petra Witt (Betriebsratsvorsitzende) und ihre Praxisanleiter*innen. 

Fotos: Scholtes / Text: Barth, Geller
 

Ehrenamt gefragt!

Das Deutsche Rote Kreuz ist dort, wo Menschen in Not sind und Hilfe benötigen - so auch für den Personenkreis der Geflüchteten und Vertriebenen.

Um sich in der neuen Umgebung willkommen zu fühlen und sich gut integrieren zu können, erfordert es oftmals eine entsprechende Unterstützung. 
Mit dem begleitenden Engagement durch freiwillige Helferinnen und Helfer erhalten geflühtete oder vertriebene Menschen eine gute Möglichkeit
zur Orientierung.

Für ein solches Ehrenamt benötigen Sie grundsätzlich keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen. Persönliche AnsprechpartnerInnen vor Ort stehen
Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und auch eigene Ideen sind jederzeit willkommen.

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für das ehrenamtlichen Engagement in der Geflüchtetenhilfe interessieren.
Weitere Informationen zur Ehrenamtlichen Tätigkeit für die Flüchtlingshilfe finden Sie hier.

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